Populistische Kampagnen, Hassreden und sogar Morddrohungen – Forschende waren vor allem während der Corona-Pandemie vielen Angriffen ausgesetzt. Das hat einige sogar dazu bewegt, sich aus der öffentlichen Kommunikation zurückzuziehen.

Aber auch darüber hinaus ist Wissenschaftsfeindlichkeit in Deutschland weit verbreitet. Eine repräsentative Umfrage zeigt, dass sie Personen auf allen Positionen innerhalb der akademischen Gemeinschaft betrifft. Einen Grund sehen die Forschenden darin, dass Forschungsergebnisse immer stärker in der öffentlichen Debatte diskutiert werden. Vor allem, wenn sie als Grundlage für umstrittene Entscheidungen dienen, kann das Spannungen erzeugen.

Der Forschungsleiter sagt, dass die Angriffe aber nicht immer nur von außen kommen: Auch innerhalb der Wissenschaft selbst gibt es Anfeindungen und abwertendes Verhalten.

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Die Studienergebnisse sollen in Unterstützungsangebote einfließen, die Forschenden helfen sollen, mit Wissenschaftsfeindlichkeit umzugehen.

Das Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung hat für die Untersuchung in Kooperation mit dem KAPAZ-Projektverbund 2600 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler befragt. KAPAZ steht für: Kapazitäten und Kompetenzen im Umgang mit Hassrede und Wissenschaftsfeindlichkeit. Die beteiligten Institutionen erforschen deutschlandweit das Ausmaß von Anfeindungen gegen Forschende und entwickeln institutionelle Ressourcen, um sie online und offline dagegen zu schützen.