Nicht mal mehr drei Wochen sind es bis zum Start der Fußball-WM in Nordamerika. Das Gastgeberland Mexiko sorgt sich darum, welchen Eindruck es hinterlassen wird - unter anderem gibt es dort seit vielen Jahren das Problem, dass Fans gegnerische Spieler mit schwulenfeindlichen Rufen beleidigen.

Um da gegenzusteuern, hat Mexikos Fußballverband jetzt eine Kampage lanciert. Bis zum Turnierstart schaltet er einen Slogan auf Internetseiten, die bei mexikanischen Fans beliebt sind: und zwar "La Ola ja, homophobe Rufe nein!" Bei den letzten WM-Testspielen der mexikanischen Nationalmannschaft sollen auch Banner mit dem Spruch zu sehen sein.

Unterstützt wird die Initiative von Mexikos Nationaltrainer Javier Aguirre und dem ehemaligen Nationalspieler Hugo Sanchez, der als Idol vieler Fans gilt. Dabei geht es auch darum, Geldstrafen zu vermeiden. Bei der WM 2018 mussten die Mexikaner nach dem Spiel gegen Deutschland 10.000 Euro Strafe an die FIFA zahlen, weil mexikanische Fans deutsche Spieler homophob beleidigt hatten.