Das hat das Statistische Bundesamt berechnet. Demzufolge ist fast jeder oder jede Neunte davon betroffen. In den letzten fünf Jahren hat sich die Lage minimal verschlechtert.
In überbelegten Wohnungen leben besonders häufig Menschen mit Migrationshintergrund, Familien oder Alleinerziehende mit Kindern. Diese Wohnungen haben für die Zahl der Personen zu wenig Zimmer - das ist beispielsweise der Fall, wenn ein Gemeinschaftsraum fehlt oder eine Person über 18 kein eigenes Zimmer hat. Das Problem ist auch in Großstädten mehr als drei Mal so groß wie auf dem Land.
Insgesamt liegt die Zahl der Betroffenen in Deutschland aber unter dem EU-Durchschnitt. Am größten ist das Problem in Rumänien und Lettland. Da leben jeweils etwa 40 Prozent der Menschen in zu kleinen Wohnungen. Auf Zypern und in den Niederlanden gibt es das Problem dagegen kaum.
