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Wer zu viel arbeitet, riskiert eine psychische Krankheit.

Forscher der Universität Bergen in Norwegen haben den Zusammenhang bei sogenannten Workaholics und psychischen Störungen festgestellt. Dafür haben sie Daten von mehr als 16.000 Arbeitern ausgewertet. Rund acht Prozent waren ihrer Definition nach arbeitssüchtig.

Diese krankhaften Arbeiter waren ungefähr drei Mal häufiger betroffen von psychischen Krankheiten als der Rest. Dabei waren die beiden häufigsten Symptome Angststörungen und ADHS, also Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsdefizit. Jeder dritte Jobsüchtige war davon betroffen. Jeder Vierte leidete an Zwangsstörungen, wie krankhafte Gedanken oder Zwangshandlungen. Und knapp zehn Prozent der Workaholics quälten Depressionen.

Die norwegischen Wissenschaftler meinen, dass extremes Arbeiten ein Anzeichen für psychische Auffälligkeiten ist. Wann die übermäßige Arbeit aber die Störung verursacht oder die Störung dazu führt, dass sich Betroffenen an viele Arbeit klammern, ist noch unklar.