Die Atacama-Wüste in Südamerika ist eine der trockensten Gegenden der Erde.

Forschende unter anderem von den Unis Köln und Frankfurt am Main wollten wissen, wann die Wüste entstanden ist. Mit einer neuen Methode haben sie Proben des Wüsten-Bodens ausgewertet. Dabei kam raus, dass die Wüste wohl älter ist als gedacht, nämlich rund 45 Millionen Jahre. Und während dieser Zeit hat sich auf der Oberfläche kaum noch was verändert. Das zeigten die Proben ebenfalls.

Der Grund: Weil es so gut wie gar nicht regnet, kommt es auch nicht zu Erosionen wie in anderen Gegenden. Sand und Gestein bleiben damit, wo sie sind.

In den Nature Communications schreibt das Forschungsteam, dass die Wüste entstand, nachdem es auf der Erde für längere Zeit kühler geworden war. Das sorgte wohl dafür, dass es in dem Gebiet weniger regnete. Die Entstehung der Anden und der Humboldt-Strom im Pazifik beeinflussten das Klima dann ebenfalls.