Forscher entwickeln Wunden-Scanner
Sofort erkennen, ob in einer Wunde Bakterien sind - das soll mit einem Gerät gehen, an dem gerade in Deutschland geforscht wird.
Am Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration wird der Wundscanner namens "IndigoSCAN" entwickelt. Ziel der Forscher ist es, dass die Versorgung von Wunden und der Heilungsprozess dokumentiert werden kann. Der Scanner soll mit Laserlicht und einem speziellen Spektroskopie-Verfahren funktionieren. Mit der Methode lässt sich eine bakterielle Kontamination der Wunde sofort erkennen. Außerdem wird eine kleine Kamera eingebaut, mit der sich dreidimensionale Bilder einer Wunde erstellen lassen.
Das Gerät ist den Wissenschaftlern zufolge spezifisch für die Anwendung zu Hause konzipiert. Der Patient soll die Daten per Internet direkt an seinen Arzt schicken können, sodass der Arzt direkt Anweisungen zur weiteren Behandlung geben kann. Ende kommenden Jahres soll der Wundscanner auf den Markt kommen.
