Die Hindenburg war das größte Luftschiff der Welt - bis sie vor mehr als 80 Jahren bei der Landung in Flammen aufging.

Bei der Katastrophe in der Nähe von New York starben 35 Menschen. Noch immer ist nicht ganz klar, warum der Zeppelin anfing zu brennen. Eine gängige Theorie ist, dass sich die Hülle in Gewitterwolken elektrisch aufgeladen hat - und dann Funken ein Gasleck entzündet haben. Auf Bitte eines Fernsehsenders hat ein Forscher in den USA den Unfall noch einmal untersucht und konnte einige Ungereimtheiten, die gegen die Theorie sprechen, ausräumen.

Der Forscher erklärt die Katastrophe so: Durch die Gewitterwolken lud sich wohl die Hülle tatsächlich positiv auf. Als dann das Landeseil den Boden berührte, lud sich der Rahmen, der mit dem Seil verbunden war, negativ auf. Zwischen Hülle und Rahmen entstand innerhalb mehrerer Minuten ein starkes elektrisches Feld, das Funken sprühte - und schließlich ein Gasleck am Heck des Zeppelins entzündete.

Die Ursache der Hindenburg-Katastrophe war laut dem Forscher eine Verkettung unglücklicher Wetterbedingungen und Konstruktionsfehlern des Zeppelins.