Haltet unseren Weltraum sauber!

Das denkt sich die ESA, die Europäische Raumfahrtbehörde, und hat die "Zero Debris Charta" veröffentlicht. Könnte man übersetzen mit "Keine-Trümmer-Abkommen" - und das ist auch der Plan: keinen neuen Weltraumschrott mehr verursachen.

Seit 6. Juni 2024 sind dutzende Unternehmen aus der Raumfahrtbranche dabei. Unter anderem Airbus, Thales Alenia Space und der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie.

Weltraummüll soll komplett vermieden werden

Bis 2030 soll erst einmal das Entstehen von Weltraummüll in den Umlaufbahnen von Erde und Mond drastisch eingeschränkt werden. Das langfristige Ziel ist es, Weltraummüll komplett zu vermeiden.

Allerdings nicht aus ökologischem Bewusstsein: in den letzten zwei Jahren wurden laut ESA mehr Satelliten ins All geschickt als in den 60 Jahren davor. Dementsprechend müssen die Umlaufbahnen frei von Schrott gehalten werden, damit es keine gefährlichen - und damit teuren - Kollisionen gibt.