Mit ihren Stupsnasen wirken Hunderassen wie die Französische Bulldogge oder der Mops vielleicht niedlich.

Tatsächlich haben die Tiere dadurch oft Schwierigkeiten beim Atmen. Manchmal hört man die Hunde regelrecht röcheln. Im Fachmagazin Plos One schreibt ein Forschungsteam, dass bei solchen Rassen oft ein Großteil der Tiere nicht gut Luft bekommt - bei manchen Rassen bis zu 90 Prozent nicht.

Das Forschungsteam hat rund 900 Hunde solcher Züchtungen genauer untersucht - unter anderem auch das Verhältnis vom Kopf zum restlichen Körper. Besonders kritisch war das bei Pekinesen, Japan Chin, der Bulldogge und dem Mops. Boxer und Staffordshire Bullterrier konnten dagegen ziemlich gut atmen - und manche Rassen, wie der King Charles Spaniel, besser, als seine Anatomie vermuten lässt.

Die verkürzte Kopfform wurde den Hunden extra angezüchtet - für die Jagd oder einfach fürs Aussehen. Die Forschenden schreiben: Die Ergebnisse könnten helfen, die problematische Körperform wieder herauszuzüchten. Weil die Daten schon gut zehn Jahre alt sind, könnte sich das Problem sogar schon entschärft haben.