Dieses Jahr gehen drei Projekte aus München und Karlsruhe ins Rennen. Beim ersten Projekt hat ein Team ein spezielles Brennstoffzellenkraftwerk entwickelt. Es kann bei Bedarf Strom aus Biogas, Erdgas oder Wasserstoff erzeugen - und umgekehrt, wenn zu viel Wind- und Solarstrom da ist, Wasserstoff und Methan herstellen.
Die zweite Projektgruppe stellt ein System vor, das bei Kranken eingesetzt werden kann - bei Multiorganversagen. Es unterstützt mehrere lebenswichtige Funktionen gleichzeitig, entfernt Giftstoffe aus dem Blut und stabilisiert den Säure-Basen-Haushalt.
Und beim dritten Projekt haben Forschende eine Technologie zum Herstellen von sogenannten photonischen Mikrochips entwickelt. Damit können Chips und Glasfasern durch 3D-Druck verbunden werden - das spart im Vergleich zur herkömmlichen Datenübertragung mit elektrischen Signalen viel Energie.
Wer den Deutschen Zukunftspreis samt 250.000 Euro Preisgeld bekommt, entscheidet eine Jury bis Mitte November.
