Alexandra Frings war verheiratet und hatte einen fünfjährigen Sohn, als sie die Diagnose HIV-positiv bekam. Es stellte sich die große Frage: Wo hatte sie sich angesteckt?

Alexandra Frings war anderthalb Jahre krank, hatte Ausschläge im Gesicht und wurde von Abteilung zu Abteilung geschickt. Irgendwann kam ein Arzt auf die Idee, einen Aidstest zu machen. Das Ergebnis: positiv.

"Mit dieser Diagnose ist sofort klar, dass man das Leben, das man davor gelebt hat, nicht mehr weiterführen kann."
Alexandra Frings, lebt mit dem HI-Virus

Alexandra Frings war verheiratet und hatte einen kleinen Sohn. Sie hatte zunächst überhaupt keine Ahnung, wo sie sich angesteckt haben könnte. Ihre Ehe zerbrach an der ganzen Geschichte. Später stellte sich heraus, dass ihr damaliger Mann fremd gegangen war und sie sich auf diesem Wege infiziert hatte.

"Ich bin Mutter, mein erster Gedanke ging natürlich an meinen Sohn."
Alexandra Frings, lebt mit dem HI-Virus

Zehn Jahre oder länger hatte ihr die Ärztin damals prognostiziert. Es begann ein Marathon mit Arztbesuchen, Therapie und vielen Tabletten, die sie schlucken musste. Heute sind es täglich noch drei Pillen. Alexandra Frings kann wieder ein normales Leben führen, aber sie bekommt immer noch mit, wie Menschen, die offen dazu stehen, dass sie HIV-positiv sind, ausgegrenzt werden.

"Ich habe eine fast normale Lebenserwartung, wie andere Menschen auch."
Alexandra Frings, lebt mit dem HI-Virus