Noch ein Foto machen, noch einen Song hören - doch das Smartphone ist tot, der Akku ist leer. Schreckliche Momente, die bald Geschichte sein könnten. Johannes Döbbelt zeigt, wie das Aufladen von Akkus in Zukunft aussehen kann. Einfach selbst machen!

Das US-amerikanische Start-up "Solepower" - also Energie aus der Sohle - verkauft Einlegesohlen, die beim Laufen Strom erzeugen. Die etwa acht Millimeter dicke Sohle wird per Kabel mit einem externen Akku verbunden. Dieser lässt sich am Schnürsenkel festmachen oder mit Klettverschluss um den Fußknöchel binden. Und dann geht es los: Bei jedem Schritt wird über einen kleinen elektromagnetischen Generator, der in der Sohle steckt, ein bisschen Strom erzeugt.

"Nach einer Stunde Laufen hast du genug Strom für etwa zweieinhalb Stunden Telefonieren mit deinem Handy."
Davit Davitian von Solarpower

Aber immerhin muss man vier bis acht Kilometer laufen, damit das Smartphone komplett aufgeladen ist. Für echte Bürohengste ist das nichts. Aber für Outdoor-Fans, die länger in der Natur unterwegs sind - ganz ohne Strom aus der Steckdose.

Solar- oder Windkraft sind auch möglich

Eine andere Lösung bietet Carbon. Eine Armbanduhr mit eingebautem Solarstrom-Generator - das Ziffernblatt ist eine Solarzelle. Mit der Carbon lässt sich zum Beispiel das Smartphone aufladen. Oder aber man nutzt eine kleine Windturbine, die Trinity. Einfach senkrecht in den Wind aufstellen und Akku aufladen. Leider geht das weder im Büro noch im Club. Außer man setzt sich vor die Windmaschine.