Als Frontmann der Band Atari Teenage Riot ist Alec Empire vielen ein Begriff, dass er auch Filmmusik komponiert, ist den meisten nicht bekannt. In Eine Stunde Film sprechen wir mit ihm über seinen Soundtrack zum Film "Volt".

Zumindest den meisten dürfte der Künstlername von Alexander Wilke-Steinhof nicht viel sagen, dabei war Alec Empire einer der Pioniere von Techno, House, Drum'n'Base und Digital Hardcore. Ursprünglich aus der Berliner Punk-Szene hervorgegangen gründete der 44-Jährige die Band "Atari Teenage Riot" und hat bei über 100 Produktionen mitgewirkt: als Produzent, DJ oder Komponist.

Seit vielen Jahren komponiert und produziert Alex Empire außerdem auch Filmmusik. Ab diesem Donnerstag werden seine wummernden, dystopischen Beats die treibende Kraft hinter "Volt", dem neuen Film von Tarek Ehlail, sein. Benno Führmann ist in diesem Film in der Hauptrolle zu sehen. Wir sprechen mit Alec Empire über seinen neuen Soundtrack und aktuelle Filmmusik.

Anna Wollner hat Drew Barrymore getroffen und sich mit ihr über deren neue Serie "Santa Clarita Diet" unterhalten. Darin spielt Drew eine Maklerin, die über Nacht zum Zombie wird und sich fortan über ihre Leistungssteigerung durch frisches Menschenfleisch freut. Es ist der erste Versuch von Netflix, in eine komplett andere Zombie-Richtung als bei "The Walking Dead" zu gehen, nämlich mit Sarkasmus und viel schwarzem Humor in Richtung Gesellschaftsparodie.

Neu im Kino ist diese Woche außerdem unter anderem Ben Afflecks Mafia Thriller "Live by Night", der - wie soll es auch anders sein - wieder mal zur Zeit der Prohibition spielt. Spannend erzählt und ganz solide von Ben Affleck inszeniert, der gleichzeitig auch die Hauptrolle spielt. Allerdings unterscheidet sich der Film auch nicht groß von vielen anderen Mafia-Thrillern zuvor.

Wohl verdient Denkmal, aber zuweilen zu pathetisch

Auch der viel besprochene Film "Hidden Figures" kommt diese Woche raus. Ein sehenswertes Gesellschaftsporträt über schwarze Frauen, die in den sechziger Jahren wichtige, mathematische Aufgaben bei der NASA gelöst haben. Beispielsweise die exakten Berechnungen von Flugbahnen. Wegen ihres Geschlechts und ihrer Hautfarbe wurde in der Öffentlichkeit so gut wie nie über ihre tragende Rolle für die Raumfahrt gesprochen. Dieser Film setzt ihnen ein verdientes, wenn auch manchmal übertrieben pathetisches Denkmal.