Wegen Corona arbeiten im Moment viele Menschen im Homeoffice. Für die meisten ist das irgendwie neu. Ein paar Tec-Firmen sind da schon weiter – etwa Gitlab in Kalifornien. Dort arbeiten alle von zu Hause.

Gitlab ist ein Unternehmen, das Software verwaltet. Es hat fast 1.200 Mitarbeitende in 65 Ländern. Die offizielle Firmenanschrift ist San Francisco. Aber eigentlich ist das nur eine Briefkasten-Adresse, denn bei Gitlab arbeiten alle von zu Hause aus.

Homeoffice bietet Mitarbeitenden mehr Flexibilität

Die Firma glaubt, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zufriedener sind, wenn sie beim Arbeiten daheim bleiben. Gitlab hat eine Studie in Auftrag gegeben und 3.000 Menschen, in den USA, Kanada, England und Australien gefragt, was sie von Homeoffice halten und welche Erfahrungen sie mit dieser Art zu arbeiten haben.

Dabei kam heraus: Von zu Hause aus arbeiten bedeutet für die Arbeitnehmer, dass jeder zeitlich flexibler ist und lange Anfahrtswege entfallen. Dadurch kann jeder Mitarbeitende seinen eigenen Arbeitsrhythmus verfolgen. Außerdem kann sich jeder seinen Wohnort selbst aussuchen.

Klare Regeln für Homeoffice

Bei Gitlab ist zwar vieles flexibel und frei, aber es gibt auch einen ziemlich strengen Regelkanon: Fixe Zeiten für Videoschalten, klare Kommunikationswege, transparente Arbeitsprozesse, damit Kollegen auch Zugriff auf Unterlagen haben.

Das sind Abläufe, die gewachsen sind, so Firmen-Manager Darren Murph. Er sagt, worauf Unternehmen achten sollten, wenn sie auf Heimarbeit umstellen: Es komme darauf an, klare Regeln zu schaffen, sonst würde die Verantwortung, sich mit den Kolleginnen und Kollegen abzustimmen, einfach auf den Einzelnen zu Hause abgewälzt.

"Wenn man jetzt plötzlich von zu Hause arbeiten soll, es dafür aber keine Strukturen gibt, wird die Verantwortung, zu kommunizieren, einfach auf den Arbeitnehmer abgewälzt."

Deswegen empfiehlt Murph, so viel wie möglich in How-to-Listen zu fixieren. Unsere Twitter-Community ist aber generell ziemlich gespalten beim Thema Homeoffice. Wir haben eine Umfrage bei Twitter gemacht und gut 51 Prozent können sich da so einen Arbeitsalltag vorstellen, fast 49 Prozent auf keinen Fall.

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