Die Besatzung der Enterprise in "Star Trek" muss sich geirrt haben. Schneller als mit Lichtgeschwindigkeit ans Ziel zu kommen, geht physikalisch nicht. Die "Star Treck"-Erfinder haben sich daher die Warp-Geschwindigkeit ausgedacht, die angeblich schneller ans Ziel führt und dennoch mit weniger als Lichtgeschwindigkeit auskommt. Rein hypothetisch!

Dass - wie hier geschildert - in Science-Fiction-Werken vieles offen und unverständlich bleiben muss, ist völlig klar. Als aber das Genie Albert Einstein 1915 seine allgemeine Relativitätstheorie vorstellte und später dafür den Nobelpreis erhielt, war ein wissenschaftliches Konstrukt geboren, das selbst Koryphäen an ihrem Verstand zweifeln ließ. Auch Einstein selbst.

"Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr."
Albert Einstein, Nobelpreisträger

Doch auch wenn bis heute nur sehr wenige Menschen die Theorie in all ihren Verästelungen durchschauen, gilt sie inzwischen als erwiesen. Demnach kann nichts schneller sein als das Licht.

"Es gibt eine maximale Wirkungstransportgeschwindigkeit und die nennen wir Lichtgeschwindigkeit."
Harald Lesch, Astrophysiker

Eine weitere Einsteinsche Erkenntnis besagt: Wenn wir eine Masse, zum Beispiel unseren eigenen Körper, in einem Raum und einer Zeit bewegen, ist diese "Raumzeit" gekrümmt. Zwar nur extrem minimal, doch an den energiereichsten Stellen unseres Universums hat dieses Phänomen eine enorme Bedeutung. 

Dies und noch viel mehr schildert der Astrophysiker und TV-Wissenschaftsjournalist Harald Lesch von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seinen Vortrag "Die Masse macht's - und wie!" hat er an der Urania in Berlin gehalten.