Zum Digitalradiotag am Montag gab es von euch viel Feedback. Darunter auch spannende Fragen rund um das Thema Digitalradio. Ein Experte nimmt sich in unserem Medienmagazin Zeit und liefert die Antworten.

Was ist bei den Digitalradiogeräten zu beachten? Welche Übertragungsstandards gibt es? Wie wird die Verbreitung ausgebaut? Und wie lange gibt es noch analoges UKW-Radio? Rund um den Digitalradiotag haben uns viele Fragen von euch über Facebook und Google+ erreicht. Als einer der ersten Sender, die ausschließlich über Digitalradio und das Netz ausgestrahlt werden, freuen wir uns über eure zahlreichen Reaktionen auf den Digitalradiotag, der am Montag von der ARD und vom Deutschlandradio durchgeführt wurde.

In unserer Sendung haben wir eure Fragen beantwortet. Dazu haben wir Maik Elster eingeladen. Er hat die vergangenen fünf Jahre das Thema Digitalradio in Deutschland für die ARD und Deutschlandradio mit betreut und ist heute Digitalradioexperte beim SWR und Referent in der Hörfunkdirektion:

  • "Warum gibt es keinen DAB-Empfänger, den ich in den Aux-In-Eingang meines Dampfradios stöpseln kann?"
    Den gibt es. Nennt sich Digitalradio-Adapter. Der sieht aus wie eine Mini-Wetter-Station, hat einen Aux-Ausgang und kostet rund 40 Euro.
  • "Wie sieht es aktuell mit der Abdeckung für Digitalradio aus?"
    Es werden 95% der Deutschen erreicht. Fast 90% der Fläche. Die Programmvielfalt variiert noch von Bundesland zu Bundesland. Die Privatsender zögern oft noch.
  • "Die Datenrate von DAB+ erreicht nicht die Bandbreite des Audiosignals von UKW — stimmt das?"
    Selbst bei einer teuren Highend-Anlage kann es eigentlich nicht wesentlich anders klingen, weil die Signalaufbereitung die gleiche sein wird. Wer einen qualitativen Vorteil haben will, kann per DVBS empfangen - das ist das Satelliten-Signal in der Qualität des Studioausgangs.

Auf ein großes Echo ist auch unser aktuelles Netzbasteln mit Moritz Metz gestoßen. Die Anleitung für das Digitalradio zum Selberbauen:

Am Freitag beginnt offiziell die 56. Internationale Funk Ausstellung in Berlin. Dennis Horn kommt ganz frisch von einem Vorabrundgang wieder und berichtet über randlose, flache und natürlich auch extrem hochauflösende Fernseher. Ein großes Thema ist dort auch die Einführung von DVB-T2 im kommenden Jahr. Dann können über digitales Antennen-TV auch HD-Sender empfangen werden.

Zu Besuch ist in dieser Sendung auch der Journalist Vassili Golod. In den vergangenen Wochen hat er für den Deutschen Olympischen Sportbund als Social-Media-Reporter gearbeitet und von den Olympischen Spielen berichtet. Seine Videos mit den deutschen Sportlern haben auf Facebook ganz schön die Runde gemacht. Wie lief es hinter den Kulissen ab? Das berichtet er in dieser Ausgabe.

Unser wöchentliches Medienmagazin gibt es auch als Podcast. Abonniert "Eine Stunde Was mit Medien" hier via iTunes oder RSS. Während der Sendung könnt ihr mit uns direkt und über unsere Moderatoren Daniel Fiene und Dennis Horn über Twitter kommunizieren. Ein Protokoll der Sendung gibt es auch per Newsletter.