Es fehlt der Nachwuchs bei den Drehbuchautoren, heißt es schon jahrelang. Sie seien in Deutschland oft viel zu alt für junge Stoffe, daher wirke vieles so gestelzt. Dabei gibt es sie: Autoren wie den 23-jährigen Stefan Titze, der "How to Sell Drugs Online (Fast)" geschrieben hat.

Stefan Titze erzählt in Eine Stunde Film von seinem Job, und wie er seinen Weg vom Autor für Jan Böhmermanns Neo Magazin Royal zum Serienschreiber gemacht hat. Er ist fester Autor bei der Produktionsfirma Bildundtonfabrik, die das Neo Magazin Royal produziert, und hat sich vor einiger Zeit mit ein paar Kollegen zusammengetan. Sie hatten diese Geschichte von Maximilian S. aus Leipzig gehört, der aus seinem Kinderzimmer heraus über das Darknet den größten, europäischen Drogen-Online-Versand auf die Beine gestellt hatte - bis er geschnappt wurde.

How to become a successfull screenwriter (fast)

Für Stefan und seine Kollegen Philipp Käßbohrer und Sebastian Colley war das die optimale Vorlage für ein Serien-Drehbuch. Und am Ende landete die ganze Story in sechs Folgen bei Netflix, wo sie als "How to Sell Drugs Online (Fast)" seit ein paar Tagen zu sehen ist. Erfolgreicher Drehbuchautor mit 23 – Wie er das hingekriegt hat, erklärt Stefan in dieser Sendung.

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Neu im Kino: "Roads" und "Push"

Außerdem sprechen wir über neue Kinofilme: die sehr bewegende Roadtrip-Tragikomödie "Roads" von Sebastian Schipper ("Victoria") über zwei 18-jährige Jungs, die sich in Marokko begegnen und mit einem "geborgten" Wohnmobil bis nach Frankreich reisen. Der eine ist auf der Flucht vor seiner Familie, der andere auf der Suche danach. Und der Dokumentarfilm "Push" behandelt die europaweit explodierenden Mietpreise und die Versuche verzweifelter Wohnungssuchender, sich dagegen zu wehren.

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