Zwei Studenten machen das Bananenbrot in Deutschland salonfähig. In der Herstellung verwenden sie nur braune Matschbananen, die sonst im Müll landen würden.

Die beiden Studenten Lars Peters & Tim Gudelj haben während ihrer Auszeit in Australien das dort äußerst beliebte Bananenbrot lieben gelernt. Zurück in Deutschland waren plötzlich sie auf Entzug, weil diese Art von Gebäck in hiesigen Geschäften nicht so leicht zu bekommen ist. Also haben sie einfach selbst an einer geeigneten Rezeptur herumgetüftelt.

"Faustregel: Je brauner die Banane, desto besser.“
Lars Peters von be bananas

Für ihr Bananenbrot, das eher wie ein nasser saftiger Sandkuchen daherkommt, benötigen sie fünfzig Prozent Matschbananen. Neben dem schlichten Klassiker haben die beiden auch Brote mit Schokolade, Blaubeeren oder Walnuss im Sortiment.

Lars Peters & Tim Gudelj von be banana
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Lars Peters & Tim Gudelj von be banana

Lieber ins Brot als in die Tonne

Der Verkauf läuft über einen Online-Shop und in ausgewählten Fillialen. Selber backen ist nicht mehr drin, dafür ist die Nachfrage mit 5000 Broten im Monat bereits zu groß. Die Bananen kaufen die beiden im Großhandel und kaufen nur aussortierte Früchte mit falscher Form oder Farbe, die es so nicht mehr in den Einzelhandel schaffen und auf dem Müll landen würden.