Vier Berliner Punkrocker und ein trommelnder Schwabe: Das sind die Beatsteaks. Zwei von denen haben mit DRadio Wissen geplauscht. Bernd Kurtzke und Peter Baumann sind die Gitarren der Band und haben ihr neues Album mitgebracht.

Das Album heißt wie die Band: Beatsteaks eben. "Wir haben das Album relativ geheim gemacht, wir haben ja niemandem Bescheid gesagt", erklärt Bernd. 20 Tage haben sie nur gebraucht, die neue Scheibe aufzunehmen. Dass es mit dem Album trotzdem so schnell ging, verdanken sie ihrem Studio. Nicht zu groß, entspanntes Arbeiten war drin und trotzdem konnten die Beatsteaks dort richtig laut machen. "Wir konnten kontrolliert laut spielen", sagt Bernd, "und das wollten wir unbedingt bei der neuen Platte."

Laut, erwachsen, weniger punkig?

Im Radio, im Studio und im MP3-Player klingen die neuen Songs von den Beatsteaks hervorragend, auf der Bühne müssen sich die fünf Punkrocker allerdings erst noch beweisen. "Wir haben das neue Album noch gar nicht live gespielt", sagt Peter, "speziell dieses Mal sind wir deswegen nervös und sehr, sehr aufgeregt." Richtig laut wird es mit Sicherheit, aber auch erwachsener. Vielleicht weniger punkig?

"Musikalisch wird der Punk für einige nicht mehr über allem hängen. Aber wir haben uns den Punk in der Art und Weise wie wir Sachen machen auf jeden Fall bewahrt."
​Bernd Kurtzke von den Beatsteaks

Punk bedeutet für die Beatsteaks: einfach machen, genau das, worauf man Bock hat. Ohne sich von irgendwelchen Leuten dabei in die Suppe spucken zu lassen.