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Wir leben oft, als hätten wir Zeit zu verschenken. Das Bewusstmachen der eigenen Sterblichkeit kann uns achtsamer machen.

Wir werden alle sterben. Das ist ein Fakt. Trotzdem leben wir oft, als wären wir unsterblich: Wir verschwenden Zeit, wir langweilen uns, hängen in öden Jobs rum, sind mit Menschen in einer Beziehung, die wir nicht lieben. Haben Freunde, die wir nicht mögen und machen Dinge, die nicht wichtig sind.

Die Gedanken an die eigene Sterblichkeit nutzbar machen

Deswegen sprechen Moderatorin Diane und Psychologin Main Huong diese Woche in Achtsam über die Endlichkeit oder unsere Vergänglichkeit. Wie können wir damit umgehen, dass wir sterben müssen und uns diesen Gedanken sogar zunutze machen?

"Es geht darum, dass wir lernen, wirklich im Augenblick des Lebens jeden Augenblick zu genießen und das Leben nicht als selbstverständlich anzusehen. Wenn man diese Endlichkeit umarmt und akzeptiert, ist es ein Weckruf, eine stetige Erinnerung, dass wir das Leben wirklich bewusst wahrnehmen und nicht im Autopilot funktionieren."
Main Huong

Die beiden sprechen in dieser Folge nicht über den Tod, sondern über das Leben. Wie kann uns der Gedanke an den Tod im Leben weiterhelfen?

"Es gibt eine Übung, da hält man seine eigene Grabrede. Das klingt erst mal abwegig und man will das wahrscheinlich nicht. Also was sagen die Menschen, die einen lieben, am eigenen Grab? Aber wenn man das mal macht, kriegt man seinen Fokus vielleicht auch wieder mehr auf das, was wirklich wichtig ist im Leben."
Diane Hielscher

Über den Tod nachzudenken, ist eine Möglichkeit, das Leben wieder voll zu leben und zu schätzen. Deswegen sprechen wir in dieser Folge darüber, wie wir achtsam unsere Endlichkeit spüren können.