Liebe, das ist ein Geben und Nehmen. Dummerweise sind unsere Bedürfnisse aber verschieden. Eine(r) will immer mehr: mehr Nähe, mehr Sex, mehr Aufmerksamkeit - oder ist das nur ein Beziehungsmythos? Klären wir: in dieser Ab 21.

Der Paarberater Eric Hegmann erlebt in der Therapie häufig, dass Partner unterschiedliche Nähe- und Distanzbedürfnisse haben. Leider wird das oft missinterpretiert, als: Du liebst mich nicht so wie ich dich.

Auch in Sachen Intimität ticken die Menschen unterschiedlich. "Frauen brauchen Liebe für Sex, Männer suchen Liebe im Sex", sagt Eric Hegmann. Dabei sind Zärtlichkeiten weit mehr als Lust und Vergnügen: Jeglicher Körperkontakt - von Kampfkuscheln bis Sex - führt zur Ausschüttung des Bindungshormons Oxytocin. Und ist damit gut für die Beziehung.

Liebe zueinander neu entdeckt

Dass einer mehr Intimität und Anerkennung möchte, das haben auch Matthias und Nicole Rudolf vom Podcast "Die Beziehungskiste" erlebt. Eigentlich war in ihrer Beziehung die Luft schon raus aus, die Trennung programmiert. Dann haben sich die beiden viel Zeit genommen, die gegenseitigen Bedürfnisse zu verstehen - und ihre Liebe zueinander neu entdeckt.

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