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Wir lernen einen Menschen kennen, verlieben uns, ziehen irgendwann zusammen: Das ist vielleicht die typische Vorstellung einer Beziehung, fest steht aber: Mit einem Partner oder einer Partnerin verändern sich unsere Lebenspläne. Wie, das besprechen wir in dieser Ab 21.

Zwischen Marek und Stella liegen nicht nur knapp 7000 Kilometer Luftlinie, sondern auch zwei völlig verschiedene Leben. Wenige Wochen, nachdem sie zum ersten Mal miteinander telefoniert haben, fahren sie gemeinsam in den Urlaub.

"Wir haben schon am dritten Tag gespürt, dass wir mehr voneinander haben, als nur gemeinsam die Zeit auf einer Insel zu verbringen."
Marek über die Beziehung mit Stella

Inzwischen leben die beiden in Norwegen und haben ein gemeinsames Kind. Dass ihre Beziehung deutlich schneller ablief als bei den meisten, ist Marek und Stella bewusst. Sie hatten auch eine Krise, als sie wenige Monate nach dem Kennenlernen bereits zusammengezogen waren. "Wir sind aber ganz dankbar dafür, dass wir von dieser Wolke Sieben heruntergefallen sind", meint Marek dazu. Denn das habe ihnen geholfen, einander mehr zu vertrauen.

Alle Paare gehen Beziehungsschritte

Die meisten Partnerschaften verlaufen in drei Phasen, sagt die Paartherapeutin Miriam Dialo: Erst haben wir die rosarote Brille auf, dann konfrontieren wir einander, und schließlich balanciert sich die Beziehung aus. Was diese Beziehungsschritte bedeuten und warum wir auch einen Schritt zurückgehen können, erklärt die Coachin im Podcast.

Wissenswertes zu Partnerschaft

  • Im Jahr 2020 gaben rund 53 Millionen Menschen in Deutschland an, dass sie eine glückliche Partnerschaft für ganz besonders wichtig und erstrebenswert in ihrem Leben halten.
  • Ob wir uns online über eine Dating-App kennen lernen, oder offline in einer Bar, macht für eine Beziehung erstmal keinen Unterschied. Eine Untersuchung einer Schweizer Soziologin zeigt: Paare, die sich über Dating-Apps kennengelernt haben, sind genauso zufrieden mit ihrer Beziehung wie Paare, die sich "klassisch" kennengelernt haben.
  • Ob eine Beziehung im Jahr 2020 glücklich verlaufen ist oder nicht, hängt offenbar nicht mit der Corona-Pandemie zusammen: Amerikanische Forschende haben kurz vor dem Ausbruch des Virus und während der ersten Welle im Frühjahr Paare nach ihrer Zufriedenheit gefragt. Das Ergebnis: Glückliche Paare, die schon immer wenige Konflikte hatten, wurden sogar etwas glücklicher. Paare, bei denen es schon vor der Pandemie viel Streit gab, dagegen ein bisschen unglücklicher. Insgesamt änderte sich an der Zufriedenheit der Paare aber nicht viel.