Am letzten Spieltag der 1. Bundesliga zittern sechs Vereine um den Verbleib in der Königsklasse des deutschen Rasensports.

Alle neun Partien des 34. Spieltags werden zeitgleich um 15:30 Uhr ausgetragen - um Wettbewerbsverzerrung von vorneherein auszuschließen. Der Abstieg aus Liga 1 droht Paderborn, Stuttgart, Freiburg, Hannover, Berlin und Hamburg. Die beiden letzten steigen direkt ab, nur die drittletzte Mannschaft bekommt nochmal die Chance, sich zu retten: in einem Relegationsspiel gegen den drittplatzierten Verein aus der 2. Bundesliga.

Ich habe diese Woche leider kein Foto für dich

Studiogast Klaas Reese vom Fußballblog Sportkultur, der selbst um seinen Lieblingsverein Hannover 96 zittert, stimmt die Moderatoren von Endlich Samstag auf die Matches am finalen Bundesliga-Spieltag dieser Saison ein. Aus dem drohenden Damoklesschwert der Bundesliga macht unser Moderator Daniel Fiene einfach ein besseres Topmodel-Finale.

"Eigentlich dürften Stuttgart und der HSV kein Foto kriegen, weil sie genügend finanziellen Background haben, um sich ordentlich in der Liga zu bewegen und es trotzdem geschafft haben, den Karren in den Dreck zu fahren."

Er möchte von Klaas Reese wissen, welcher Verein sich diese Woche ein Foto und somit den Klassenerhalt verdient hat und welcher nicht. Vor allem für den Hamburger SV wäre der Abstieg bitter, weil er schon seit Beginn der Bundesliga in der erste Liga spielt. Die Stadionuhr des HSV zeigt diese Dauer an und würde beim Abstieg nachts abgebaut werden, wenn keine Fans im Stadion sind.

HSV rettet sich in die Relegation

Nach dem letzten Bundesliga-Spieltag steht fest: Paderborn und Freiburg steigen ab. Und der HSV bekommt eine letzte Chance, den Abbau der Stadionuhr zu verhindern. Bis zum Relegations-Rückspiel am 1. Juni darf sie erst mal weiterticken. Erst dann steht fest, ob der HSV in die 2. Liga absteigt.