Corona, Naturkatastrophen oder Anschläge - zurzeit werden wir mit sehr vielen negativen Nachrichten konfrontiert. Gut informiert zu sein, kann aber auch seine Grenzen haben. Deswegen gibt es hier Tipps, um in der Nachrichtenflut nicht unterzugehen.

1. Tipp: Nachrichten filtern

Wer sich vom dauernden News-Strom nicht einfach mitreißen lassen will, sollte Nachrichten bewusst filtern und gegebenenfalls die Nachrichtenquellen reduzieren, empfiehlt Coach Markus Dörr.

2. Tipp: Fokus, Fokus, Fokus

"Lerne deine Aufmerksamkeit im Griff zu haben." So die Überzeugung von Nir Eyal in seinem Buch "Indistractable". Den Fokus kontrollieren heißt, zu lernen, auch mit emotional unkomfortablen Situationen umzugehen. Der Autor rät, innere Ablenkungen zu analysieren, sich also besser kennenzulernen, äußere Ablenkung hingegen zu bestimmten Zeiten abzuschalten.

"Es geht nicht so sehr darum, dass die News selbst negativ sind, sondern um das Gefühlsdurcheinander, mit dem wir danach umgehen müssen."
Nir Eyal, Autor des Buches Indistractable: How to Control Your Attention and Choose Your Life

3. Tipp: Timer stellen

Timer auf 20 Minuten stellen und sich in dieser Zeit auf eine einzige Aufgabe konzentrieren. Danach wieder Nachrichten, soziale Medien und was man sonst so mag gönnen. Aber auch dafür sollte man sich eine Deadline setzen. So handelt es sich auch nicht mehr um eine Störung.

"Der Schlüssel ist es, zu verhindern, ständig und unbewusst News zu checken."
Julie Morgenstern, Autorin des Buches "Never check E-Mails in the morning"

4. Tipp: Newstime einführen

Du findest die News, nicht die News findet dich - so lautet Julie Morgensterns Tipp im Buch "Never check E-Mails in the morning". Sie empfiehlt, sich für private und öffentliche News soweit wie möglich Timeslots anzulegen. Oft wüssten wir nämlich, wann wir mit einer Info zu rechnen haben und wo wir sie kurz und knapp bekommen.

5. Tipp: Für sich selbst sorgen

Die Welt da draußen nimmt keine Rücksicht darauf, was bei einem selbst gerade los. Elissa Epel, Professorin für Psychiatrie an der Universität von San Francisco, rät deswegen, sich vorher schon einmal die Frage zu stellen, womit man sich selbst Gutes tun könnte, wenn es mal wieder zu viel oder negativ wird. Mehr zum Thema Selbstfürsorge gibt es übrigens in diesem Beitrag von Deutschlandfunk Nova.

6. Tipp: Einfach mal abschalten

Pushnachrichten abbestellen, Flugmodus an, Fernseher aus. Ruhe genießen.