Seit März begleiten uns die Corona-Maßnahmen. Welche Vorschriften wie, wo und wann gelten, hat sich seitdem häufig verändert. Kommt ihr noch mit? Eine App möchte jetzt für den nötigen Durchblick sorgen.

Darf ich das? So heißt die App des Kölner IT-Unternehmens "InTradeSys". Die Antwort auf die Frage soll die App mit einem Überblick der aktuell geltenden Corona-Maßnahmen geben.

Inzidenzwert und Corona-Vorschriften

Alles, was die Nutzerinnen und Nutzer der App dafür wissen müssen, ist die Postleitzahl der jeweiligen Stadt. Ist die eingegeben oder alternativ auch der Name der Stadt, zeigt die App eine Übersicht an, die aus dem dortigen Inzidenzwert besteht – und aus den geltenden Corona-Auflagen der Stadt.

Das funktioniert deutschlandweit. Die Ausnahme sind gerade noch Orte mit wenigen Einwohnern, erklärt Lisa Hees, eine der Entwicklerinnen der App bei InTradeSys. In so einem Fall würden User eine Übersicht der Maßnahmen des nächstgrößeren Landkreises bekommen.

Unter Schlagwörtern wie "Freizeit" oder "Gastronomie" fasst sie die wichtigsten Infos zusammen. Hinzu kommen Links, die detailliertere Infos über die jeweilige Verordnung geben. Interessieren sich Nutzer für ein bestimmtes Thema, zum Beispiel für die Regelungen für Kneipen, können sie diese Themenfelder ihrer Übersicht hinzufügen.

Kneipen und Bars markiert die App gerade zusätzlich mit einem roten Punkt, weil die während des zweiten Lockdowns geschlossen sind.

Daten von offiziellen Stellen bündeln

Einen Teil der Daten bezieht die App direkt von den offiziellen Seiten, wie dem Robert Koch-Institut oder dem Tourismuswegweiser des Bundes. Den anderen Teil recherchiert das Team der App selbst.

"Du machst die App auf, gibst eine Stadt ein und dann stehen da alle Infos und geltenden Maßnahmen, schön übersichtlich aufgelistet."
Henri Sarafov, Deutschlandfunk-Nova-Reporter

Ändern sich die Maßnahmen, soll die App spätestens nach 48 Stunden wieder auf dem neusten Stand sein, sagt Lisa Hees. Für die Zeit bis dahin leitet sie Userinnen an die offiziellen Seiten der Kommunen weiter.

Bisher ist die App übrigens kostenlos. Werbung gibt es auch keine.