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Viele Medien liefern sich ein Rennen um stetig neue Zahlen zur Corona-Pandemie. Für Nutzer ist die Zahlenflut aber nur bedingt hilfreich oder kann sogar in die Irre führen. Datenanalyst Jens Schröder erklärt, welche Zahlen weiterhelfen und welche nicht.

Die Zahl der Infizierten, Toten und Genesenen, aufgeschlüsselt nach Ländern, Bundesländern, Kreisen und Städten. Dazu Trends von Zuwächsen und Abnahmen oder die Dauer der Verdoppelung der festgestellten Erkrankungen an dem neuartigen Coronavirus. – Viele Nachrichtenmedien kippen über ihren Nutzerinnen und Nutzern eine regelrechte Flut aus Zahlen und Auswertungen aus.

Verwirrende Covid-19-Statistiken

Nicht alle Zahlen helfen weiter. Manche führen die Nutzer eher in die Irre. Jens Schröder ist Datenanalyst und hat sich die Zahlen-Berichterstattung vieler Medien angeschaut. Kritisch sieht er zum Beispiel die Fixierung auf die Zahl der Infizierten.

"Vergesst die Zahl der Infizierten, schaut auf die Zahl der Intensiv-Patienten!"

In dieser Ausgabe von Eine Stunde Was mit Medien erklärt er, welche Zahlen bei der Einschätzung der Corona-Pandemie sinnvoll sind und welche ablenken.

Buzzfeed Deutschland sucht Investor

Außerdem in dieser Folge: Buzzfeed Deutschland steht vor dem Verkauf. Im Zuge der Corona-Pandemie besinnt sich die US-Mutter auf ihr Kerngeschäft. Doch statt die Redaktion in Deutschland zu schließen, wird zunächst ein Investor gesucht. Buzzfeed-Deutschland-Chefredakteur Daniel Drepper spricht über den ungewöhnlichen Vorgang.

Lokalmedien suchen Lösungen in der Corona-Krise

Lina Timm von Media Lab Bayern stellt eine Open Innovation Challenge für Lokalmedien vor, die besondere Probleme durch die Corona-Pandemie haben. Start-ups haben dort die Möglichkeit, Lösungen vorzuschlagen. Zehn Projekte sind bereits in der Umsetzung.

"Eine Stunde Was mit Medien" gibt es auch als Podcast. Abonniert die Sendung via iTunes oder RSS-Feed. Auch nach der Sendung könnt ihr mit uns direkt und mit unseren Moderatoren Daniel Fiene und Herr Pähler über Twitter kommunizieren. Ein Protokoll der Sendung gibt es auch per Newsletter.