Im Januar 2012 havarierte das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia vor der italienischen Insel Giglio. 32 Menschen kamen damals ums Leben. Zweieinhalb Jahre später wird das Wrack in den Hafen von Genua transportiert.

Italien-Korrespondent Tillmann Kleinjung ist live vor Ort und berichtet: "Sie bewegt sich, es ist mit bloßem Auge zu sehen, sie bewegt sich um einige Zentimeter." Ein Schlepper zieht das 290 Meter lange Wrack in Richtung Festland. Durchschnittlich fünf Kilometer pro Stunde sollen der Schlepper und Wrack pro Stunde zurücklegen.

Zum Untergang verdammt

Die Costa Concordia sei selbst nicht mehr schwimmfähig, sagt Tillmann Kleinjung. Im Wasser gehalten wird sie von Stahlkästen. Beim Abtransport des Wracks schauen etliche Schaulustige zu, erzählt Tillmann Kleinjung.

Frankreich ist verstimmt

Auf dem Weg von Giglio nach Genua passiert die Costa Concordia die Küste der französischen Insel Korsika. Das hat zu Verstimmungen zwischen Frankreich und Italien geführt, weil die Franzosen sich nicht ausreichend informiert fühlten.

Während des Abtransports kann es immer passieren, dass Öl aus dem Wrack austritt. Aus diesem Grund begleiten viele kleine Schiffe die Costa Concordia um etwaige austretende Flüssigkeiten aufzunehmen.