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Immer mehr Bundesländer und Städte machen das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes beim Einkaufen oder im öffentlichen Nahverkehr zur Pflicht. Unser Reporter Klaus Jansen erklärt, welche Fehler wir nicht machen sollten und wie wir Gesichtsmasken richtig verwenden.

Eine bundesweite und einheitliche Regelung für das Tragen von Masken in der Öffentlichkeit gibt es nicht. Je nach Bundesland oder Stadt gibt es aber bereits Vorschriften oder wird es bald Regelungen geben. In Sachsen müssen Menschen beispielsweise jetzt beim Einkaufen und in Bussen und Bahnen einen Mund-Nasen-Schutz tragen, sagt unser Reporter Klaus Jansen. Eine solche Regelung will ab kommender Woche auch Bayern einführen.

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Die Liste der Bundesländer, Städte und Gemeinden mit Regelungen zum Tragen von Masken und Mundschutz wird gerade länger und länger, sagt Klaus. Doch niemand muss sich jetzt Profimasken kaufen, die sind ohnehin knapp und werden in Krankenhäusern dringender benötigt. Zur Not reicht zunächst auch ein Schal oder ein Tuch, das Mund und Nase bedeckt und durch das wir gut atmen können. Selber machen geht natürlich auch ­– wie, das haben wir euch bei Nova schon gezeigt.

"Zur Not reicht auch ein Schal oder ein Tuch, durch das du gut atmen kannst. Selber basteln geht ja auch, da haben wir schon viel drüber berichtet bei Nova."
Klaus Jansen, Deutschlandfunk Nova

Städte wie Dresden verteilen derzeit kostenlos Schutzmasken, so auch in den kommenden Tagen. In Österreich werden die Masken sogar kostenlos vor Supermärkten verteilt.

Das gilt beim Tragen einer Schutzmaske:

  • Sie muss eng über Mund und Nase anliegen und sauber bleiben.
  • Deswegen: Vor dem An- und Ausziehen die Hände für mindestens 20 Sekunden waschen.
  • Stets einen neuen oder frisch gewaschenen Mund-Nasen-Schutz verwenden.
  • Die Maske nicht anfassen!
  • Masken am besten nur an den Riemen festhalten.
  • Bei Wegwerfmasken mit Nasenbügel nur den Nasenbügel in Position drücken, ansonsten gilt auch hier: Finger weg!

Auch wer rauchen oder nur was trinken will: "Finger weg!" ist immer die oberste Grundregel, um Keime nicht zu verteilen. Einfach ist das nicht, aber wichtig.

"Finger weg! Ganz einfach Finger weg. Ok, ist nicht einfach, aber wichtig. Mal eben nach unten schieben und wieder rauf ist ein No-go. Dann verteilst du die Keime."
Klaus Jansen, Deutschlandfunk Nova

Wer länger unterwegs ist, sollte bestenfalls gleich mehrere Masken zum Wechseln dabei haben. Wenn der Mund-Nasen-Schutz durchfeuchtet ist, verliert er seine Funktion. Gut ist es, unterwegs verschließbare Plastiktüten für frische und gebrauchte Masken dabei zu haben. Alles andere ist unhygienisch und bringt nichts.

Kochtopf oder Backofen statt Waschmaschine

Wer Masken aus Stoff benutzt, muss diese täglich reinigen. Dafür muss aber nicht jedes Mal die Waschmaschine angeschmissen werden. "Du kannst die Masken auch abkochen im Topf, so, als ob du Nudeln kochst", sagt Klaus. Vor dem Wiederverwenden muss der Stoff aber gut abtrocknen. Reinigen geht auch im vorgeheizten Backofen. Der Richtwert lautet: eine halbe Stunde bei 70 Grad.

Wichtig ist auch zu wissen: Die Maske macht einen selbst nicht unverwundbar. Beim Tragen einer Maske geht es nur darum, andere Menschen besser vor dem Virus zu schützen. Nach wie vor gilt: Abstand halten – mindestens eineinhalb Meter.

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Das Beispiel Jena zeigt, dass das Tragen einer Maske Wirkung hat. Jena hat vor zwei Wochen als erste deutsche Stadt die Maskenpflicht eingeführt. Nach Angaben der Stadt konnten seit Tagen keine Neu-Infektionen mehr nachgewiesen werden.