Deez unterhält sich gern mit Leuten, die zu seinen Konzerten kommen. Und Namen für Songs klaut er schon mal bei anderen Bands.

Vor fünf Jahren schaffte Darwin Deez aus New York mit der Single "Constellations" seinen Durchbruch. Drei Alben später tourt er mit seinem neuen Werk "Double Down" auch durch Deutschland. Was ist seitdem passiert, Mr. Deez?

"This and that, same old, same old. I’ve been doing shows and making songs since like 2010."
Darwin Deez, Frontmann der gleichnamigen Indie-Folk Band aus New York

Sehr sympathisch: Nicht viel ist passiert. Was ein Songwriter halt so macht. Konzerte und Songs schreiben eben.

Deez lässt sich von anderen Künstler inspirieren. Besonders Namen für Songs klaut er gerne bei der Band "The Dismemberment Plan". "The City", "The Otherside" oder "Timebomb" hat er von denen - und dann eigene Songs daraus gemacht.

Deez sucht den Kontakt zu Leuten, die seine Konzerte besuchen. "Wenn die Leute cool sind, dann quatschen wir mit denen und haben Spaß. Auch nach der Show. Wenn nicht, spielen wir und verschwinden.“ Eine neue Freundin hat er gerade in Wien kennengelernt. Sie stand in der ersten Reihe beim Konzert. Am Merch-Stand sprach er sie an. "Wir sind im gleichen Alter, also hingen wir rum. Ich glaube, ich habe eine neue Freundin", sagt er.

Deez weiß übrigens ziemlich genau, was tun würde, wenn er einen Tag lang eine Frau wäre: "Ich würde wahrscheinlich masturbieren und sehen, wie es sich anfühlt."

Heute Abend (12.11.) tritt Darwin in Köln auf.

Inga Hinnenkamp und Darwin Deez im DRadio-Wissen-Studio.
© DRadio Wissen
Inga Hinnenkamp und Darwin Deez im DRadio-Wissen-Studio.

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