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Er ist zur falschen Zeit am falschen Ort. Der namenlose Fremde. Er kehrt in seine Heimat zurück und wird fast ein bisschen verrückt. "Der dritte Polizist" von Flann O'Brien wurde 1940 fertiggestellt. Weil das Buch zu ungewöhnlich war, wurde es aber erst 27 Jahre später veröffentlicht.

"Handelt es sich um ein Fahrrad?" Mit dieser Frage wird jeder Besucher der Polizeiwache einer kleinen Gemeinde irgendwo in Irland begrüßt. Das passiert auch, als eines Tages ein stiller, vielleicht 34 Jahre alter Mann demütig durch die Tür kommt, und sich an den diensthabenden Sergeant Pluck wendet.

Der Namenlose wird neugierig

Seine Eltern und alle anderen Verwandten sind tot. Nach einigen Jahren im Internat und auf Wanderschaft, kehrt der Namenlose in seinen Heimatort zurück. Er erbt ein Haus und eine Kneipe, in der dunkles Bier ausgeschenkt wird. Während der Jahre seiner Abwesenheit, hat sich ein Mann namens John Divney um das Erbe gekümmert.

"Die Geschichte, die das Buch erzählt, könnte einem Traum entsprungen sein, einem Albtraum, aus dem es kein Erwachen gibt, geträumt von einem Mann ohne Namen. Er hat ihn einfach vergessen."
Lydia Herms

"Der dritte Polizist" des irischen Schriftstellers Flann O'Brien wurde im Jahr 1940 fertiggestellt, aber erst 27 Jahre später veröffentlicht. Da war der Autor schon tot. Das Manuskript wurde zu seinen Lebzeiten vom Verlag abgelehnt, mit der Begründung, es sei "zu ungewöhnlich". Übersetzt wurde es von Harry Rowohlt.