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"Hochdeutschland" von Alexander Schimmelbusch erzählt die Geschichte eines gelangweilten, stinkreichen, kaputten Investmentbankers, der ein radikales Manifest schreibt, das Deutschland verändern soll.

Schule, Studium, Bank – renommierte Stationen auf Victors Weg ganz nach oben. Alles ganz normal für ihn, keine Überraschungen. Heute ist er Millionär - und trotzdem nicht glücklich. Er fragt sich: Werde ich wirklich gebraucht?

"Hochdeutschland" von Alexander Schimmelbusch
© Klett-Cotta

Victor wird klar, dass er gerade etwas gegen die Wand fährt. Und dass er selbst Teil des Problems ist. Er setzt sich hin und schreibt alles auf, was zu ändern wäre, damit Deutschland wieder schön wird. Jedes Kind müsste zum Beispiel unabhängig vom Bildungs- und Kontostand seiner Eltern eine gute Ausbildung bekommen. Niemand dürfte mehr als 25 Millionen Euro besitzen - was darüber läge, würde verstaatlicht. So schreibt Victor Seite für Seite ein provokantes Manifest gegen den Kapitalismus. Und damit kommt alles ins Rollen...

Der Autor

Alexander Schimmelbusch weiß, wovon er schreibt, das merkt man dem Buch an. Sein Protagonist Victor hat einiges mit ihm gemeinsam. Auch sein Erfinder ist in Frankfurt aufgewachsen und hat als Investmentbanker gearbeitet. Für sein Debüt "Blut im Wasser" gewann er den Preis der Hotlist der unabhängigen Verlage. "Hochdeutschland" ist sein vierter Roman.

Das Buch

"Hochdeutschland" von Alexander Schimmelbusch | erschienen bei Tropen (Klett-Cotta) | 214 Seiten | gebundene Ausgabe (Hardcover): 20 EUR, eBook: 15,99 EUR |  Erscheinungstag: 12.08.2018 | die Taschenbuchausgabe erscheint im September 2019 bei Rowohlt.