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Russischer Journalismus und wissenschaftliche Kompetenz aus deutschen Universitäten - das verspricht die Plattform dekoder.org. Die Macher übersetzen und erklären russische Medien, um für mehr Transparenz zu sorgen. Was mit Medien.

Nach dem NATO-Gipfel hat sich in dieser Woche der NATO-Russland-Rat in Brüssel getroffen. Die russischen Botschafter äußerten sich verärgert, dass mehrere Tausend Nato-Soldaten nach Ost-Europa verlegt werden sollen. Die einen sprechen von der "Gefahr aus dem Osten", die anderen sehen sich "dämonisiert".

Seitdem Russland die ukrainische Halbinsel Krim vor zwei Jahren annektiert hat, sind die Fronten zwischen der Nato und Moskau verhärtet. Der Westen empfindet dies als Völkerrechtsbruch.

Ein junges Medienprojekt aus Deutschland will für Transparenz sorgen

"Verstehen kann man Russland nicht … Nur glauben kann man an das Land", wird der russische Dichter Tjuttschew zitiert.

Und so nehmen manche Journalisten und Wissenschaftler die Herausforderung an und wollen mit dekoder.org eines erreichen: Sie wollen Russland entschlüsseln. Ihre Selbstbeschreibung:

"dekoder bietet Medien und Kompetenz zum Thema Russland. Wir bringen russischen Journalismus und wissenschaftliche Kompetenz aus deutschen Universitäten auf eine gemeinsame Plattform."

Herausgeber Martin Krohs und Chefredakteurin Tamina Kutscher sind in dieser Ausgabe unseres Medienmagazins zu Gast und geben einen Blick hinter die Kulissen des Projekts.