Wir teilen Güter, Krimskrams und Dienstleistungen übers Netz. Retten wir so die Welt, machen sie ökologischer und sozialer, weil so Ressourcen besser ausgenutzt werden? Oder ist das nur der Marketing-Trick von Unternehmen, die uns alte, kapitalistische Idee im neuen Look verkaufen wollen?

Macht die Shareconomy die Welt besser?

Im Digitalen Salon in Berlin haben wir mit Fachleuten, Vordenkern und Praktikern darüber diskutiert: mit Thomas Dönnebrink von Ouishare, der per kollaborativer Ökonomie die Welt besser machen möchte, mit Christian Freese, der seit Anfang 2015 den Fahrdienst Uber in Berlin managt und dem dabei nicht nur Palmwedel vor die Füße gelegt werden, mit Astrid Maier, die als Redakteurin für das Manager Magazin über IT- und Telekommunikationsunternehmen schreibt und da nicht immer nur Rühmliches über Uber zu berichten wusste und mit dem Mobilitätsforscher Andreas Knie, der sich über alles freut, was die Vormachtstellung weniger Unternehmen im Bereich Mobilität bricht - sei es Trampen, Uber oder nachbarschaftliche Car-Sharing-Modelle.