Seit Pegida durch Dresdens Innenstadt zieht, sind die Umsätze der Geschäfte und Restaurants um 80 Prozent gesunken. Die Aktion "Dresden geht aus" soll die Menschen wieder in die Stadt locken.

Seit rund eineinhalb Jahren ziehen die Pegida-Demonstranten fast jeden Montag durch die Dresdner Altstadt. Dann sperrt die Polizei Straßen ab, Bussen und Bahnen fallen aus. Früher hätten montags das portugiesische Restaurant Taberna Portuguesa bis zu 150 Gäste besucht, berichtet der Restaurantleiter Steffen Mättig. Heute sei es gerade mal die Hälfte.

Vor etwas mehr als einem Monat haben Laden- und Restaurantbesitzer die Aktion Dresden geht aus gestartet. Mit Rabatten, Angeboten oder freiem Eintritt in die Dresdner Museen sollen wieder mehr Menschen in die Altstadt gelockt werden.

"Ich finde, das ist sehr wichtig, weil die Leute nicht Angst haben sollen, überhaupt montags wegzugehen. Man muss nicht immer gegendemonstrieren, man kann auch solche Zeichen setzen."
Steffen Runke, Kneipenbesitzer

Das erste Fazit fällt positiv aus. Das Deutsche Hygienemuseum zum Beispiel ist richtig voll, mehr als 500 Menschen wollen die Ausstellung "Fast Fashion" sehen und stehen dafür Schlange. Auch viele Geschäfte und Restaurants geben positives Feedback, sagt City-Manager Jürgen Wolf. Er sagt aber auch: "Wir brauchen einen langen Atem und ganz viel Ausdauer mit unseren Angeboten.

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