"Transit" war einer der gefeierten, deutschen Wettbewerbsfilme bei der diesjährigen Berlinale - diese Woche kommt Christian Petzolds Flüchtlings-Drama mit Paula Beer und Franz Rogowski in die Kinos. Wir sprechen mit Regisseur Petzold.

"Transit" war ein viel gefeierter Film der diesjährigen Berlinale, Christian Petzolds Adaption des gleichnamigen Anna Seghers Romans. Anstatt den Film aber wie die Geschichte im Buch zur Zeit des Nationalsozialismus spielen zu lassen, hat er die Story ins hier und heute geholt. 

"Die Erfahrungen, die im Roman geschildert werden, haben zum Asylparagraphen im Grundgesetz geführt."
Christian Petzold, Regisseur

Mit Franz Rogowski als jungem deutschen, der vor einem neuen, deutschen,  faschistischen Regime aus seinem Heimatland nach Marseille geflohen ist und dort auf ein Transit-Ticket nach Amerika hofft. Der Film kommt nach der Berlinale jetzt ins Kino.

Der teuerste Film Deutschlands

Einer der teuersten, deutschen Filme aller Zeiten soll sie sein, diese Real-Verfilmung von Michael Endes berühmtem Jim Knopf. Populär geworden durch die Romane, die Hörspiele und vor allem die Version der Augsburger Puppenkiste sind Jim, Lokomotivführer Lukas und der Eisenbahn Emma jetzt "in echt" im Kino. 

Das Budget von rund 25 Millionen Euro wirkt auf der Leinwand wie großes Hollywood, Regisseur Dennis Gansel ("Die Welle") und sein internationales Team haben maximales Feelgood-Kino aus der Story heraus geholt. Ein Mammut-Projekt.

"25 Millionen Euro waren es am Ende, was wirklich knackig ist für einen deutschen Film."
Dennis Gansel, Regisseur

Das Budget von rund 25 Millionen Euro wirkt auf der Leinwand wie großes Hollywood,. 7,5 Millionen Euro für die Effekte, 6,5 Millionen euro für die Ausstattung, viele Drehtage. Ein Mammut-Projekt. Regisseur Dennis Gansel ("Die Welle") und sein internationales Team haben maximales Feelgood-Kino aus der Story heraus geholt. 

Second Life im Kino

Auch Steven Spielberg hat sich mal wieder an einer Romanverfilmung versucht - allerdings in völlig anderem Genre: Science Fiction. "Ready Player One" war zuerst 2010 ein Buch von Ernest Cline, jetzt ist es der neue Spielberg-Blockbuster. In einer dystopischen Zukunft retten sich immer mehr - vor allem junge - Menschen aus der "echten" in eine virtuelle Realität, auf die digitale Plattform OASIS. 

Wer aber den Absprung nicht rechtzeitig schafft, bleibt schnell gefangen in dieser technisch höchst entwickelten Version von "Second Life" in dem die Grenzen zwischen Reality und Virtual Reality komplett verschwimmen.