Es gibt sie jedes Jahr. Diese Filme, auf die ganze Massen von Fans sehr gespannt warten. In diesem Jahr heißt einer davon "Dunkirk", der neue Film von Christopher Nolan. Es geht um die Belagerung Dünkirchens durch die Nazis 1940. Filmstart ist diese Woche. Außerdem sprechen wir mit Regisseur Edgar Wright über seinen neuen Gangster-Thriller "Baby Driver".

"Dunkirk" ist der neue Nolan

Spätestens seit seiner Batman-Trilogie mit Christian Bale ist Regisseur Christopher Nolan eine lebende Legende. Weitere seiner Filme sind Meisterwerke wie "Inception" und "Interstellar". Sein neustes Werk beschäftigt sich mit einem der zahllosen Nazi-Kriegsverbrechen. Im Frühjahr 1940 hatten Hitlers Truppen rund 370.000 britische, französische und belgische Truppen in der nordfranzösischen Hafenstadt Dünkirchen eingekesselt. Ein Rückzug über Land war daher unmöglich, über das Wasser allerdings ebenso. Den am Strand festgesetzen Massen blieb daher nur das Hoffen auf ein Wunder. Unglamourös und unpathetisch - wie immer - hat Nolan einen packenden, fast schon dokumentarischen Thriller daraus gemacht. Anhand dreier Einzelschicksale zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Und das mit einer allgegenwärtig tickender Uhr im Hintergrund. 

"Baby Driver": Ein Bankräuber-Film, den wir so bisher noch nicht gesehen haben

Edgar Wright hat das britische Duo Nick Frost und Simon Pegg zu Helden des Action-Comedy-Fachs gemacht. Er hat Filme wie "Hot Fuzz", "Shaun Of The Dead" und "The Worlds End" inszeniert. Sein neuster Film trägt den undankbaren Titel "Baby Driver", allerdings ist nur der Titel ein Griff ins Klo. Kevin Spacey, Jamie Foxx, Jon Hamm und Ansel Elgort spielen hier in einem rasanten, Musik getriebenen Heist-Movie, das von Beats, Geschwindigkeit und einem aufwendigen Schnitt hochgehalten wird. Sehr anders, sehr sehenswert, sehr Wright. 

Wir gucken in den Film und sprechen außerdem mit dem Regisseur und ein paar seiner Darsteller über die filmische Kombination aus Gangster-Genre, Musik und hoher Geschwindigkeit.

Lea van Acken im Porträt

Außerdem war Anna Wollner für uns unterwegs und hat sich mit einer neuen, deutschen Schauspielhoffnung getroffen: Lea van Acken. Die 18-Jährige hat neben Auftritten in "Bibi und Tina" und aktuell in "Ostwind 3" auch schon in anspruchsvollen Dramen auf sich aufmerksam machen können. Ein vielversprechendes Talent im Porträt.