"Das Boot" war 1981 für viele deutsche Schauspieler der Startschuss für eine große Film-Karriere. Für zwei Männer öffneten sich sogar die Tore nach Hollywood: für Regisseur Wolfgang Petersen und Hauptdarsteller Jürgen Prochnow. Bis heute hat er in weit mehr als 30 Hollywood-Filmen mitgespielt.

Als der deutsche Kinofilm "Das Boot" 1983 plötzlich für sechs Oscars in Hollywood nominiert war, war das nicht weniger als eine filmische Sensation. Deutsche Filme hatten es bis dato - wenn überhaupt - höchstens in die Nominierungs-Listen der "besten ausländischen Filme" geschafft. 

Plötzlich war das deutsche U-Boot-Drama ein weltweiter Erfolg in zig Ländern und seine Macher und Darsteller auch in Amerika gefragt. Allen voran Jürgen Prochnow, der in den Jahren danach in Filmen wie "Beverly Hills Cop 2", "Judge Dredd", "Der englische Patient" und vielen mehr zu sehen war.

Roadtrip-Drama

Am 21. September kommt mal wieder ein deutsches Drama mit ihm in die deutschen Kinos: "Leanders letzte Reise", ein Roadtrip-Drama, in dem er den Großvater spielt, der sich nach dem Tod seiner Frau zusammen mit seiner Enkelin (Petra Schmidt-Schaller) auf den Weg in die Urkaine macht. Dort will er die Liebe seines Lebens wieder finden, von der er Ende des zweiten Weltkriegs getrennt worden war. 

Rassismus-Vorwürfe gegen Film "Hereinspaziert"

Tom Westerholt spricht in "Eine Stunde Film" außerdem mit Christian Clavier ("Monsieur Claude und seine Töchter") über dessen neue Flüchtlings-Komödie "Hereinspaziert" und über die Rassismus-Vorwürfe, denen sich der Film aktuell gegenüber sieht. 

Anna Wollner hat in Toronto Hollywood-Star Channing Tatum getroffen, der mit ihr über seinen aktuellen Kinofilm "Logan Lucky" gesprochen hat.

Außerdem werfen wir einen Blick in die Agenten-Satire "Kingsmen - The Golden Circle", die Fortsetzung des Überraschungserfolgs "Kingsmen - The Secret Service" von 2014. Noch schwarz-humoriger, sarkastischer und ironischer als Teil 1 - und dabei ebenso irrwitzig.