27 Jahre nach dem Erfolg des Fernsehzweiteilers kommt "ES" zurück - erstmals von vorn herein als Kinofilm auf der großen Leinwand. Bill Skarsgard ist in das digital aufgepimpte Kostüm von Horror-Clown Pennywise geschlüpft und gruselt seine Opfer in der neuen Stephen-King-Adaption zu Tode.

In der Erstverfilmung von 1990 war es Tim Curry, der noch mit sichtbar aufgeklebter Nase einen eher menschlich verkleideten Clown gespielt hatte - dem dann und wann riesige, spitze Plastikzähne aus dem aufgerissenen Clownsmaul ragten. 

Heute, 27 Jahre später, haben Filmemacher dank CGI andere Möglichkeiten, den Horror real wirken zu lassen - und haben sie für diese Neuauflage des Kultschockers perfekt genutzt. Der neue Pennywise (in dem man seinen Darsteller Bill Skarsgard nur mit viel Mühe wiedererkennt) kann sich innerhalb des Bruchteils einer Sekunde vom freundlichen Clown in jedwede Horrorgestalt verwandeln. Unterlegt mit auf den Punkt gesetzter Musik und Sounds entstehen dadurch Schock-Momente im 5-Minuten-Takt. 

Jagd nach dem Horror der Kindheit

Der größte Unterschied zum Original liegt in der filmischen Aufteilung der zwei Teile des Romans: Während 1990 der Fernsehzweiteiler direkt nacheinander ausgestrahlt wurde, werden im Kino satte zwei Jahre vergehen, bis Teil 2 mit den dann erwachsen gewordenen Kindern folgt.

Die wollen sich dann ein weiteres Mal auf die Jagd nach dem Horror ihrer Kindheit machen. Das Warten könnte sich lohnen: Sowohl für Horror- als auch Stephen-King-Fans lässt die "ES" Neuversion des ersten Teils des Buches kaum Wünsche offen. 

Ku'damm 59 - Fortsetzung der Miniserie

Als im vergangenen Jahr der ZDF-3-Teiler "Ku'damm 56" ausgestrahlt wurde, hat selbst der erfahrene, deutsche Film- und Fernsehproduzent Nico Hoffmann nicht schlecht gestaunt: Die Miniserie über drei junge Frauen im Berlin der 50er Jahre war ein Quotenerfolg durch alle Altersgruppen. Jetzt ist in Berlin der Dreh zur Fortsetzung beendet, "Ku'damm 59" - wieder mit Emilia Schüle, Sonja Gerhardt, Trystan Pütter, Claudia Michelsen und vielen anderen. Wir waren am Set und haben uns mit den Darstellern unterhalten.