"Schatz, ich bin mal auf dem Klo. Groß." Wie groß ist in einer Beziehung das Tabu, wenn es ums Klo geht? Oder umgekehrt: Wie ist es, wenn pinkeln gerade zum heißen Liebesspiel dazu gehört? Es geht um Liebe, Kacke und Pinkelpartys. Eine Stunde Liebe. Jeden Freitag ab 20 Uhr.

Ist das nun ein Tabu oder doch vielleicht total sexy? Der gemeinsame Toilettengang kann für Paare super unangenehm sein. Aber das kleine und das große Geschäft gehören zur Beziehung nun auch mal dazu. Wir hören uns um, wie offen gehen Pärchen mit dem Thema um? Erstes Fazit: "Kacken muss halt nicht sein", sagt eine Frau, die wir auf der Straße zum Thema befragt haben. "Da ist eine Grenze, da geht auch Erotik verloren."

Die Scheiße in der Handtasche

Gerade wenn der Flirt so langsam losgeht, bleiben Klo-Geschichten besser erstmal draußen, und beim Rendezvous will man ja eigentlich punkten. Die erste Duftmarke soll bei Männern vielleicht besonders maskulin sein, bei Frauen besonders lieblich. Also hält man sich beim Gang auf die Toilette wohl auch eher zurück mit dem großen Geschäft. Aber warum eigentlich, dachte sich eine Kanadierin aus Toronto, und stattete dem WC ihres Dates einen Besuch ab - mit dramatischen Folgen. Auf Twitter hat missunderstood die ganze Story geteilt.

Goldenshower, Watersports oder Wet-Games. Es gibt viele Namen für Pinkelpartys. Es geht um Urophilie. Wenn Menschen es sexuell stimulierend finden, angepinkelt zu werden oder jemanden anzupinkeln. "Es ist eine große Höflichkeit unter den Menschen", berichtet eine Szene-Kennerin und Pinklerin über ihre Erfahrungen auf Pinkelpartys in Swingerclubs. Und wenn man sich sympathisch ist, komme es zu den Piss-Aktionen..

"Es ist was Besonderes zu Pinkelpartys zu gehen und sich von fremden Menschen anpissen zu lassen oder sie anzupissen, und sie werden total geil und gehen da voll drauf ab. Also das ist schon unheimlich erotisch.“
anonym