Songtexte sind immer nur ausgedacht. Und trotzdem klingen die, die Faber singt, so, als ob der mit seinen gerade mal 23 Jahren schon jede Menge Leben inhaliert hat. Jetzt kommt sein Debüt-Album.

Der Singer-Songwriter aus Zürich, mit bürgerlichem Namen Julian Pollina, ist für schnelle Meinungen nicht zu haben. Er packt in seine Lieder jede Menge Haltung – und klingt beim Singen so, als würde er mindestens zweimal täglich mit Sägespänen gurgeln.

Liebe, Saufen, Leben, was man eben so singt

"Sei ein Faber im Wind" heißt sein Debütalbum, und darauf erzählt Faber süffige Geschichten: Von der Lust und Last mit der Liebe, von Nächten vor dem Tresen, von erlebten Einzelheiten rechts und links des Alltags, mit denen man durchs Leben taumelt.

Im Gespräch mit Deutschlandfunk-Nova-Moderatorin Sonja Meschkat hat Faber darüber gesprochen, warum man sich als Künstler politisch äußern sollte: Er sagt, was er von Musikern erwartet, die eine große Fanbase haben – und er verrät, warum er vorhat, seine auf Deutsch gesungenen Texte in andere Sprachen zu übersetzen – zum Beispiel ins Italienische oder Schweizerdeutsche.     

Green goes Black goes Splash!

Außerdem war unser Green-goes-Black-Moderator Jean-Marc Heukemes bei der 20. Ausgabe des Splash-Festivals dabei. Das gibt es seit 1998 und es ist unter anderem deshalb so beständig, weil es alle möglichen Sparten von HipHop bedient. Dazu kommt die außergewöhnliche Location, die Halbinsel Ferropolis in Gräfenhainichen, ein ehemaliger Braunkohletagebau.

Jean-Marcs Eindrücke könnt ihr hier nachhören:

Jean-Marc Heukemes
"Viele Künstler hatten sich für ihre Auftritte etwas besonderes einfallen lassen, so wie K.I.Z. die am Ende ihrer Show einzeln in Särgen von der Bühne gebracht wurden."