Deutscher Computerspielpreis

Preisgekrönte Pixelpracht

Deutschland kann auch Games. Der runderneuerte Deutsche Computerspielpreis ist dafür der Beweis: Die in diesem Jahr ausgezeichneten Spiele können es gut mit der internationalen Konkurrenz aufnehmen. Eine Stunde Netz, jeden Mittwoch ab 20 Uhr.

Wir schauen zurück auf die Verleihung des Deutschen Computerspielpreises, geben einen Überblick über Kategorien und Gewinner und beschäftigen uns mit den Neuerungen, vor allem mit der neuen Zusammensetzung der Jury und ihren Konsequenzen und der damit verbundenen Bedeutung des Preises.

"Lords of the Fallen" ist das beste Spiel aus Deutschland

Viele deutsche Entwickler und die Spieler nehmen der Preis nach der siebten Preisverleihung ernster. Die Gewinner bekommen insgesamt 385.000 Euro und einen guten Teil davon hat "Lords of the Fallen" von Deck 13 kassiert: Ein schmutziges, dreckiges Action-Rollenspiel - eine Jury-Entscheidung, die kaum vereinbar ist mit den pädagogisch wertvollen Spielen, die bei früheren Verleihungen oft ausgezeichnet wurden.

"Der Deutsche Computerspielpreis ist also nicht mehr nur wichtig - sondern seit der Preisverleihung in diesem Jahr auch absolut ernst zu nehmen."
DRadio-Wissen-Reporter Thomas Ruscher über den Deutschen Computerspielpreis

Dann schauen wir auf ein Spiel, dass nicht der große Abräumer war, aber mit vier Nominierungen das meist nominierte Spiel: "The Last Tinker" ist ein wunderschöne 3D-Jump'n'Run und wurde gemacht von Spiele-Design-Studenten als Abschlussarbeit. Es war aber eigentlich nicht geplant, aus dem Konzept ein wirklich Spiel zu machen. Durch eine Förderung und viel Glück ist es dann aber trotzdem passiert. Wir spielen "The Last Tinker" und sprechen mit einem der Entwickler.

Außerdem reden wir über Apps, mit denen ihr angeblich euer Handy optimieren könnt: Es soll schneller werden, mehr Speicherplatz haben und so weiter. Das Problem ist, wie die Stiftung Warentest festgestellt hat: Diese Apps funktionieren alle nicht. Im Gegenteil sind die vor allem damit beschäftigt, euch die Daten wegzuklauben. Und dann schauen wir uns noch MassRoots, ein Soziales Netzwerk für Kiffer.