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Die Fake-News-Debatte wird in Deutschland von einer Angst dominiert: Die Angst vor Social-Bots! Können Algorithmen die Stimmung vor den Wahlen in Deutschland bestimmen? Oder übertreiben Politik und Medien? Wir klären auf. In Eine Stunde Was mit Medien.

Die Angst vor Social-Bots geht um. Seit Donald Trump die US-Wahl gewonnen hat, und die Öffentlichkeit auf eine Reihe wichtiger Landtagswahlen und der Bundestagswahl in Deutschland blickt, wird dieses Phänomen mit Sorge besprochen. Diese Woche macht FAZ.net Schlagzeilen: "Nutzt die AfD trotz gegenteiliger Aussagen bereits eifrig automatisierte Methoden der Wählerbeeinflussung? FAZ-Recherchen legen nahe, dass der schmutzige Wahlkampf gerade begonnen hat", ist in einem viel geteilten Online-Artikel zu lesen.

"Was können Bots? Die Programme erwecken auf Facebook, Twitter oder anderen sozialen Netzwerken den Eindruck, sie seien reale Menschen."

Neben den Medien haben auch die Politiker das Thema für sich entdeckt. Im Bundestag haben sich mehrere Ausschüsse mit dem Thema beschäftigt. Doch sind Social-Bots wirklich eine Gefahr für die Demokratie? Oder ist die Diskussion ein Hype?

Social-Bots sind zwar messbar, aber ihr Einfluss auf Menschen ist nicht feststellbar, sagt der Politikwissenschaftler Simon Hegelich von der Hochschule für Politik in München. Im Interview reden wir mit ihm darüber, ob die Diskussion um Social Bots angemessen ist, oder ein Hype.

Auf zum Radiohackathon

Außerdem geht es um die Journalisten des Jahres, die in dieser Woche auf Einladung des Medium Magazins in Berlin ausgezeichnet wurden und um eine Einladung zu einem Radiohackathon im Vorfeld der Radiodays Europe in Amsterdam. Junge kreative Radiomacher werden gesucht, um Innovationen in der digitalen Audiowelt zu erfinden. Informationen für Neugierige gibt es auf der Homepage der BLM.

Diskutiert mit!

Unser wöchentliches Medienmagazin gibt es auch als Podcast. Abonniert "Eine Stunde Was mit Medien" hier via iTunes oder RSS. Auch nach der Sendung könnt ihr mit uns direkt und mit unseren Moderatoren Daniel Fiene und Herr Pähler über Twitter kommunizieren. Ein Protokoll der Sendung gibt es auch per Newsletter.