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Amerikaner klicken weniger auf Trump-Artikel, Jugendliche wenden sich von Nachrichten ab und Algorithmen entscheiden was auf Webseiten ganz oben steht. Was passiert gerade im Netz? Eine Stunde Was mit Medien erklärt die Trends. Jeden Donnerstag ab 20 Uhr.

Wie berechenbar ist das Leseverhalten von Internet-Nutzern? In dieser Woche geht es in unserem Medienmagazin um neue Trends im Klickverhalten, die überraschen. Christian Fahrenbach begleitet als freier Journalist in New York seit Monaten den US-Wahlkampf und stellt überrascht fest: Trump-Artikel auf US-Nachrichtenwebseiten werden derzeit nicht häufiger gelesen, als die Artikel über Hillary Clinton oder Bernie Sanders. Ein Lesetipp dazu: Sein Text bei Krautreporter.

Nachrichten aus Deutschland sind gar nicht so übel

Sascha Hölig vom Hans-Bredow-Institut stellt die aktuellen Zahlen der Nachrichten-Nutzung der Deutschen vor. Er hat an den deutschen Ergebnissen des Reuters Institute Digital News Survey 2016 mitgearbeitet. Er erklärt, warum die Jugend weniger Nachrichten nutzt, warum Nachrichten im Fernsehen immer noch wichtig sind und dass deutschen Nachrichten im internationalen Vergleich immer noch überdurchschnittlich vertraut werden.

Der Computer bestimmt über die News

Viele machen sich beim Nachrichtenkonsum im Netz Sorgen vor einer digitalen Filterblase. Schon heute setzen große Webseiten auf Empfehlungs-Algorithmen, die den Nutzern Lesetipps geben. Alex Erlmeier von Outbrain erklärt, welche Möglichkeiten diese Algorithmen bieten und warum der Leser davon profitieren kann, wenn in Zukunft vielleicht sogar die Topplätze auf einer Nachrichtenseite von einem Algorithmus bestimmt werden und nicht ausschließlich von einem Journalisten.

Macht mit!

Unser wöchentliches Medienmagazin gibt es auch als Podcast. Abonniert "Eine Stunde Was mit Medien" hier via iTunes oder RSS. Während der Sendung könnt ihr mit uns direkt und über unsere Moderatoren Daniel Fiene und Herrn Pähler über Twitter kommunizieren.