Social-Bots wollen Meinung manipulieren, Trump-Wähler trauern dem Medien-Establishment nicht mehr und Hillary Clinton hat ein E-Mail-Problem — welchen Einfluss hat die digitale Transformation auf die Wahl des neuen US-Präsidenten?

Bei den vorletzten US-Präsidentschaftswahlen machten Facebook und Twitter von sich Reden. Bei den vorigen Wahlen ging es um über das Netz mögliche Mikrospenden und Bigdata, um Wähler mit passender Wahlwerbung zu konfrontieren. Bei dieser US-Wahl fallen die Auswirkungen der digitalisierten Gesellschaft noch extremer aus: Social-Bots werden benutzt, um die Stimmung in sozialen Netzwerken zu drehen.

Lassen sich klassische Medien von ihnen manipulieren und geben ein falsches Bild der Wählerstimmung wieder? Welche Rolle spielen soziale Netzwerke und das durch Algorithmen bestimmte Wähler-Targeting der Politstrategen im Wahlkampf? Darum geht es in unserer heutigen Ausgabe von unserem Medienmagazin "Was mit Medien".

Wir diskutieren mit:

  • Gabor Steingart, Herausgeber des Handelsblatts, der gerade mit seinem Team eine mobile Redaktion in Washington aufgeschlagen hat.
  • Adrian Rosenthal von amerikawaehlt.de
  • Michael Remke, Korrespondent für Die Welt in New York und bloggt unter michaelremke.com
  • Ulrike Langer, freie Journalistin mit dem Schwerpunkt Digitalwandel an der US-Westküste
  • Christian Fahrenbach, freier Journalist für die DPA und Krautreporter in New York

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