Wenn es um Weihnachtsgeschenke geht, dann sind wir oft zwei Dinge: faul und viel zu gestresst. Wer dann im Internet bestellt, hat mindestens ein schlechtes Gewissen – mal wieder wurde der Einzelhandel nicht unterstützt. Ein Dilemma, für das immer mehr Apps eine Lösung anbieten.

Apps wie Findeling oder Shopping befreien uns jetzt von einem Dilemma: Sie finden die Produkte beim Laden um die Ecke und helfen und unterstützen damit den Einzelhandel.

"Findeling gibt es für Köln, Hamburg und Berlin. Da sind Stores gelistet, die Produkte abseits vom Mainstream anbieten. Man kann sich entweder direkt angucken, was die Läden anbieten, oder man kann nach ganz konkreten Produkten suchen."
Anke van de Weyer, DRadio Wissen

Bei Findeling müssen wir zwar immer noch selbst in den Laden gehen, aber wir können uns zumindest sicher sein, das gewünschte Produkt dort auch zu bekommen. Das Schöne ist, dass wir dabei auch Shops entdecken können, von denen wir vorher keine Notiz hatten, sagt Anke. Die App 'Shoppen' bietet zudem die Möglichkeit, sich die Waren nach Hause liefern zu lassen - und zwar innerhalb von nur 90 Minuten. So, wie wir es beim Essen auch von Foodora oder Deliveroo kennen.

"Bei 'Shoppen' liegt der Fokus ziemlich auf Klamotten und Co., bei 'Findeling' gibt es neben Klamotten auch so was wie Gin, Schokoladen und Öle."
Anke van de Weyer, DRadio Wissen

Dafür, dass die Shops in der App auftauchen, zahlen sie eine Gebühr. Die Betreiber der App bekommen außerdem eine Provision für die verkauften Waren.

Der Lieferdienst bei der App 'Shopping' ist zwar eine nette Sache, aber, so unsere Reporterin Anke van de Weyer: "Wenn ich jetzt aber weiß, da ist ein Laden, der liegt vielleicht auf dem Nachhauseweg, dann würde ich da auf jeden Fall eher rumfahren, als am Ende dann doch wieder mein Paket auf der Post zu holen, weil ich mal wieder nicht zu Hause war."