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Ein Star-Künstler hat sich ihr Insta-Foto genommen und verkauft. Model und Schauspielerin Emily Ratajkowski möchte das Bild von sich aber lieber selbst vermarkten – mit einer Auktion.

Star-Künstler Richard Prince hat ein Insta-Foto von Emily Ratajkowski drucken lassen und für je rund 80.000 Dollar verkauft. Nun hat sie ihr eigenes Original geschaffen, mit einem Non-Fungible Token (NFT) versehen und lässt Bild und Token versteigern.

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NFT ist ein digitales Authentifizierungs-Zertifikat, erstellt mit Blockchain-Technologie, erklärt Deutschlandfunk-Nova-Reporterin Verena von Keitz. Es weist ein digitales Original aus und kann beispielsweise mit Tweets, Gifs, Videos, Bildern oder auch Musik verbunden werden. Inhalte, die eigentlich beliebig kopierbar sind, bekommen eine einzigartige Markierung.

"Emily Ratajkowski hat das Insta-Foto jetzt in ein neues, digitales Kunstwerk aufgenommen."
Verena von Keitz, Deutschlandfunk-Nova-Reporterin

Unter dem Motto "Buying Myself Back: A Model for Redistribution" will Emily Ratajkowski so auch auf die ungerechte Behandlung von Frauen in der Kunst aufmerksam machen. Zu der Problematik hat sie auch einen Essay veröffentlicht. Das ursprüngliche Bild war ein Instagram-Post aus einer Fotoserie für ein Bademoden-Magazin aus dem Jahr 2014. Emily Ratajkowskis Honorar damals soll 150 Dollar betragen haben. Das Foto zeigt sie im Bikini am Strand.

Ihr Recht am eigenen Bild

Diesen Instagram-Post hat der Künstler Richard Prince verwendet und in einer Porträt-Serie als sein Kunstwerk vermarktet. Neben seinen Cowboy-Fotos ist der US-Künstler auch dafür bekannt, Fotos und andere Bildquellen ohne Rücksicht auf ihre Urheberinnen und Urheber zu verwenden. Nun setze Emily Ratajkowski ein Zeichen dagegen, dass manche Männer sich Bilder von Models und die Rechte daran einfach nehmen, sagt Verena.

"Emily Ratajkowski hat durch Zufall mitbekommen, dass das Foto von ihr in seiner Ausstellung hängt."
Verena von Keitz, Deutschlandfunk-Nova-Reporterin