Ein grinsender Kackhaufen oder ein Fahnenmast mit zwei Fischen - manche Emojis verstehen wir einfach nicht. Darum haben wir uns die komischen Bildchen mal übersetzen lassen.

Isabelle Fürnkäs ist 26 Jahre alt und in Yokohama aufgewachsen. Für sie gehören Emojis zur Alltagssprache. Mithilfe von Emojis drückt sie Gefühlslagen aus, die sie sonst gar nicht in Worte fassen könnte. Es gibt ein Gesicht, das müde und traurig ist. Ein Gesicht ist traurig und sauer, ein anderes lacht und weint. Und bisweilen gibt es sogar Hollywoodstars, die sich wie Emojis kleiden:

Essen in Emojis

Ähnlich sieht es in Sachen Hunger aus. In Emojis gibt es ungefähr 70 verschiedene Symbole, die ausdrücken, wie hungrig jemand ist: ob er einen Riesenappetit hat, sich aufs Essen freut oder schon ganz weinerlich oder wütend vor Hunger ist.

Ansonsten kann mit Emojis natürlich auch die Welt erklären:

Typisch japanische Emojis

Außerdem gibt es Emojis, die nur Japaner verstehen können:

  • der Fahnenmast mit dem blauen und roten Fisch dran steht für den 5. Mai - das ist der Feiertag für Jungen in Japan. Mädchen verwenden das Emoji in Japan, um darauf hinzuweisen, dass sie unter sich bleiben wollen
  • die Bambusstäbe stehen in Japan für das Neujahrsfest und bedeuten einfach nur "Viel Glück"
  • der Kackhaufen ist in Japan ein Glückssymbol, ihn gibt es sogar vergoldet als Anhänger zu kaufen

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