Der Journalist Friedrich Küppersbusch nimmt seit vielen Jahren in Politiksendungen wie "ZAK" oder Zeitungskolumnen wie "Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?" die aktuelle Politik oder gesellschaftliche Themen auseinander. Von ihm zu hören, was er anstelle des Vizevorsitzenden der Linksfraktion im Bundestag, Dietmar Bartsch, oder des Bundestrainers Jogi Löw antwortet, bringt uns endlich weiter.

Daniel Fiene und Herr Pähler konfrontieren Friedrich Küppersbusch erst einmal mit einer Bildungsfrage, für die er prädestiniert ist, weil er mit seiner Tochter gerade erfolgreich die Abiturfeier im Dortmunder Westfalen Stadion mit großem Brimborium hinter sich brachte:

  • Die Süddeutsche Zeitung fragt Biologiedidaktiker Dittmar Graf: "Die Evolutionstheorie wird auf den weiterführenden Schulen behandelt. Ist das nicht früh genug?"
  • Die Antwort Friedrich Küppersbuschs: Nicht wissenschaftliche Theorien über die Geschichte der Menschheit und die Geschichte der Erde werden von den Kirchen im Bereich Kindergarten und Schulen verbreitet, die dort immer noch starken Einfluss haben.
"Chancengleichheit würde bedeuten, dass man auch schon in der Grundschule über die Evolution, über die wissenschaftlichen Aspekte spricht."
Friedrich Küppersbusch, Journalist.
  • Frage an Jogi Löw auf der Pressekonferenz kurz nach dem Sieg gegen die USA: "Ungeschlagen ins Achtelfinale: Wie fällt ihre Vorrundenbilanz aus?"
"Meine persönliche Bilanz: Ich höre jetzt auf Jogi Guardiola zu sein und fange an Jogi Klopp zu sein, das heißt diese Ballbesitzquerschieberei Erich-Ribbeck-Gedächtnisfußball haben wir den Leuten jetzt zugemutet. Jetzt in der KO-Runde wollen wir, wenn wir schon untergehen sollten, wenigstens begeistern."
Friedrich Küppersbusch, Journalist.
  • Frage des Tagesspiegels an den Vizevorsitzenden der Linksfraktion im Bundestag, Dietmar Bartsch, zum Treffen der Parteichefs der Linken und der SPD: War das Treffen der Parteichefs eine wichtige Lockerungsübung oder eine Alibi-Veranstaltung?
"Genau, das wüssten wir auch gerne. Und das werden wir auch Siggi Popey bei jedem weiteren Treffen fragen."
Friedrich Küppersbusch, Journalist.
  • Die Bild-Zeitung titelt: "Juncker wird EU-Kommissionschef: Ist er jetzt mächtiger als Merkel?"
  • Friedrich Küppersbusch sagt nein.
"Das ist jetzt der eigentlich spannende Punkt: Hat es den Deal gegeben, dass Frau Merkel gesagt hat: Ich lass das nur zu, Jean-Claude, dass du das wirst, wenn du diesen Teufelsmedizinen (Transaktionssteuer und Euro-Bonds) abschwörst."
Friedrich Küppersbusch, Journalist.

"An dem Tag," ergänzt Friedrich Küppersbusch, "an dem Herr Juncker als Kommissionspräsident das goldene Wort Transaktionssteuer oder das goldene Wort Euro-Bonds sagt, wissen wir, ja, er hat sich mit Hilfe aller anderen konservativen Parteivorsitzenden durchgesetzt. Wenn er das nicht sagt, ist er Merkels Mann."