Eva Gross berät Bauern in Afrika und Asien dabei, wie sie ihre Äcker vor Elefanten schützen können. Dafür nutzt sie zum Beispiel Vergrämungspflanzen - Pflanzen, die die Elefanten nicht mögen.

Als Vermittlerin zwischen Mensch und Wildtier versteht sich Eva Gross. Sie ist Umweltwissenschaftlerin und befasst sich mit sogenannten Mensch-Wildtier-Konflikten. Sie hilft Menschen in Afrika oder Asien dabei, ihre Ernte davor zu schützen, dass sie von Elefanten oder anderen Tieren zerstört wird. Aber sie sorgt auch dafür, dass auch die Menschen den Tieren nicht schaden.

"Wir versuchen zu verhindern, dass es zu direkten Kontakten zwischen Menschen und Wildtieren kommt."

Diese Arbeit macht sie natürlich nicht alleine, sondern mit einem Team, das sie vor Ort aus den Dorfbewohnern zusammenstellt. Sie schult ihre Mitarbeiter und gibt ihnen das Wissen und die Techniken an die Hand, um die Bauern des jeweiligen Dorfes zu unterstützen. Dabei hält Eva es auch für sehr wichtig, dass sie die Arbeit gemeinsam mit den ansässigen Menschen durchführt. Ihr Team kennt die Traditionen des jeweiligen Einsatzortes und sie sind auch noch vor Ort, wenn Eva wieder abgereist ist und können weiterhin zwischen den Wildtieren und den Bauern vermitteln.

"Ich bin Elefantenversteher, aber auch Menschenversteher - ich bin sozusagen eine Vermittlungsperson zwischen beiden Parteien."