Schwarz macht schlank, schwarz macht seriös, schwarz kann man mit allen Farben kombinieren. Ein Plädoyer für schwarze Klamotten.

Das gute an schwarzen Klamotten: Man kann alle anderen Farben dazu tragen, sagt Julia Zirpel Modechefin bei dem Magazin Myself. Außerdem werden Menschen, die im Berufsleben viel Schwarz tragen, ernster genommen.

"Mein schwarzes Lieblingsstück ist zurzeit der schwarze Rollkragenpulli, das ändert sich aber wieder."
Julia Zirpel, Modechefin bei der Myself

Das "kleine Schwarze" ist ein Muss

Ein schwarzes Kleid gehört in jeden Kleiderschrank, findet Julia Zirpel. "Weil es immer angemessen ist. Das kann man ins Büro anziehen, im Theater und auch zu einer Black-Tie-Veranstaltung."

Coco Chanel hat das kleine Schwarze 1926 erfunden. Sie veröffentlichte damals in der Vogue ein Foto eines schwarzen Kleides - mit dem Hinweis, dieses Kleid werde eine Uniform für alle Frauen werden. Das kleine Schwarze sei damals aus der Zeit heraus entstanden: Nach dem Ersten Weltkrieg haben viele Frauen schwarz getragen, weil ihre Männer gestorben waren. Und sie hatten nicht genug Geld, um ständig andere Kleider zu tragen.

"Der richtig große Durchbruch des kleinen Schwarzen kam dann 1961 mit Audrey Hepburn in dem Film "Breakfast at Tiffany's"."
Julia Zirpel, Modechefin bei der Myself

Die 70er und 80er Jahre seien dann modisch sehr bunt und laut gewesen. Heute kommt schwarz fast in allen Modekollektionen vor. Und das werde sich so schnell auch nicht ändern, sagt Julia Zirpel.